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Reise-Infos

Wichtige Informationen rund um Ihre Reise

Wissenswertes über Irland

An dieser Stelle sammle ich stetig neue interessante Informationen für Sie, damit Sie bestens vorbereitet die Reise auf die "grüne Insel" antreten können.

Geografisches

Irland ist rundum eine Insel: im Bewusstsein, in Geschichte, Wirtschaft und Kultur. Sie ist 450 Kilometer lang und 300 Kilometer breit, insgesamt 84.500 Quadratkilometer groß. Von Britannien ist Irland an der schmalsten Stelle der irischen See 17,6 Kilometer entfernt, an der weitesten 320 Kilometer.

Der größte Teil der nördlichen Provinz Ulster gehört zu Großbritannien; die Mehrheit der Bevölkerung ist protestantisch. Der Rest der Provinz Ulster sowie die Provinzen Munster im Süden, Leinster im Osten, Connacht im Westen bilden den irischen Staat, der seit 1922 besteht und 1949 offiziell zur Republik erklärt wurde. Hier sind 94 Prozent der Menschen römisch-katholisch. Die Provinzen sind in 32 Grafschaften ("Counties") eingeteilt, eine Erinnerung an britisch feudale Zeiten. Zur Republik Irland zählen 26 Grafschaften, zu Nordirland sechs.

In der Republik Irland leben vier Millionen Menschen, in Nordirland 1,7 Millionen. Dank des wirtschaftlichen Booms der letzten Jahre ist Irland das Ziel vieler Einwanderer geworden. Die Iren sind ein - kinderreiches - junges Volk: Über die Hälfte ist jünger als 30 Jahre.

Klima

Es ist mild, wie die Statistik sagt, der Golfstrom sorgt für ausgeglichene Temperaturen. Im Januar und Februar liegt das Mittel zwischen vier und sieben Grad Celsius; im August zwischen 14 und 16 Grad, und es kann auch einmal 25 Grad warm werden - aber was bedeuten diese Zahlen angesichts der zahllosen Überraschungen, die das Wetter hier bietet? Der Wind weht meistens von Westen, er bringt die atlantischen Tiefs. Der Regen ist das Hauptthema aller klimatischen Betrachtungen. Im Westen kann der jährliche Niederschlag bis zu 3000 Millimeter betragen. Im Osten und im Landesinneren kann es in manchen Jahren trockener sein - 750 bis 1000 Millimeter. Die Luftfeuchtigkeit und die geringen Temperaturschwankungen lassen Irlands Grün zu jeder Jahreszeit wachsen.

lühende Rosen sind im Dezember keine Seltenheit; im Südwesten gedeihen auch Palmen in den Parks und Gärten. Die beste Reisezeit bieten die Monate April bis Mitte Juni; dann scheint die Sonne laut Statistik fünf- bis sechseinhalb Stunden am Tag. Auch September und Oktober gehören zu den beständigeren Abschnitten des Jahres. Für Urlauber eignet sich dieser Zeitraum auch deshalb besonders, weil diese Monate außerhalb der Hochsaison liegen. Zudem ist es eineinhalb Stunden länger hell, so dass sich der Tag länger genießen lässt.

Die Winde, die vom Atlantik wehen, bringen täglich eine gewisse Dramatik in das Wettergeschehen: Kein Morgen muss so grau enden, wie er anfängt, was bedeutet, dass man Schirm und Regenmantel immer dann mitnimmt, wenn das Wetter besser wird.

Karten und Wegweiser

Es mag sein, dass die Iren immer noch die britische Invasion erwarten - für einen Fremden ist es jedenfalls schwer, den richtigen Weg und Steg zu finden. Irische Straßenschilder sind nicht nur zweisprachig, sie tauchen an den ungewöhnlichsten Stellen auf, zeigen an den Kreuzungen in nicht identifizierbare Richtungen - wenn sie nicht ganz fehlen, oder von kurzsichtigen Jägern zerschossen wurden. In Dublin ist es noch einigermaßen möglich, in das Stadtzentrum hineinzufinden, man muss nur so lange den Autoströmen folgen, bis man eine Gegend erreicht hat, von der man vermutet, sie sei die City, auch wenn es sich tatsächlich vielleicht um die Docks am Hafen oder den Zentralfriedhof handelt. Aus der Stadt herauszukommen, fällt selbst Dublinern schwer. Die Hinweisschilder führen einen einfach immer im Kreis herum - und wer mit dem Auto nach Cork, Galway oder Sligo fahren will, muss sich einige Stunden Zeit nehmen, um die richtige Ausfahrt zu finden. Zum Flughafen gelangen nur Taxifahrer schnell. Die Buslinien sind mit geheimnisvollen Aufschriften versehen, die anzeigen, welchen Umweg sie jeweils über welchen Vorort in die Stadtmitte fahren. Leider zeigen die meisten Haltestellen jedoch nicht an, für welchen Bus sie bestimmt sind.

Irische Landkarten und Stadtpläne sind fantasievoll und beweisen Mut zur Lücke. Auf dem Land bleibt einem oft nichts anderes übrig, als sich durchzufragen, was zu unvergesslichen Begegnungen führen kann. Im Allgemeinen kennen die Iren den richtigen Weg auch nicht genau, oder sie finden es richtig, dass man einen Umweg fährt, um ihr schönes Land und seine Altertümer kennen zu lernen. Auch Kilometer- und Meilenangaben - erstere stehen nur an den Fernstraßen - werden nur ungefähr erteilt. Dem müden Touristen wird die exakte Entfernung, die noch vor ihm liegt, höflich verkürzt. In den irischsprachigen Landstrichen um Galway, Clifden und Dungloe können die Hinweisschilder, die nur noch gälisch beschriftet sind, den Reisenden in zwei Zustände versetzen: in völlige Verzweiflung oder in das Gefühl, losgelöst von allem, verloren in Raum und Zeit zu schweben.

Es ist üblich, Leute mitzunehmen. Doch die wenigsten von ihnen kennen die Fahrtroute zu ihrem Ziel. Auskünfte bekommt man immer in den Tankstellen, die für viele Dörfer die einzige Kommunikationsstelle sind.

Geld

Zumindest in der Republik Irland ist Umrechnen nicht nötig: Dort wird, wie hierzulande auch, in Euro gezahlt. Nur in Nordirland ist das Pfund Sterling Landeswährung. Visa-, Mastercard- oder American Express-Kreditkarten werden in fast allen Geschäften, auch in Tankstellen, akzeptiert. Geldautomaten - auch für Euroscheck-Karten - gibt es in fast allen Geschäftsstellen.

Autofahren

Manche Irland-Besucher behaupten, auf der Insel gebe es keine Verkehrsregeln. Das ist ein Irrtum. Es gibt zu wenige Autofahrer, die sich nach ihnen richten. Auf dem Lande sind die Straßen zumeist schmal und hucklig. Natürlich fährt jeder in der Mitte, und beim Abbiegen blinkt nicht jeder - warum, wenn es doch niemand sieht? Es wird links gefahren. Für den kontinentalen Fahrer ist das eine Umstellung, die vor allem in den Städten erst nach einiger Übung gelingt. Auf der Landstraße dürfen 60 Meilen pro Stunde (100 km/h) gefahren werden, in der Stadt 30 Meilen (50 km/h).

Fahrer und Beifahrer müssen angeschnallt sein. Die Polizei heißt in Irland "Gardai", und sie wacht über die Anschnallpflicht. Kinder unter zwölf dürfen nicht vorne sitzen! Die Promillegrenze liegt im Land der Guinness- und Whiskey-Trinker bei 0,8 Promille! Parkverbote werden in den Städten oft durch doppelt durchgezogene Linien am Straßenrand markiert. In den größeren Städten ist zu empfehlen, keine Gepäckstücke im Auto zu lassen.

Einige Verkehrszeichen sehen anders aus als auf dem Kontinent; wer in eine "Cul de Sac" einbiegt, befindet sich in einer Sackgasse. Benzin wird in Imperial Gallons berechnet, eine Gallone hat ungefähr viereinhalb Liter. Benzin ist teuer - viele Autobesitzer holen ihr Fahrzeug nur sonntags aus der Garage.

Quelle: www.GEO.de